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Kleine Pause: So funktioniert Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Von 15. November 2021Success Storys

Was darf’s sein: Ein knackiger Salat mit fruchtigem Dressing oder doch lieber ein bunt gemischter Wrap, der all Deine Träume in Erfüllung gehen lässt? Die Kleine Pause ist der ideale Ort für den Snack zwischendurch, wenn Dir gesundes Essen und Nachhaltigkeit am Herzen liegen. Wir haben mit den Inhabern Lukas und Thomas gesprochen und verraten Dir, was hinter dem Erfolgskonzept steht: Gibt es so etwas wie nahrhaftes Fast Food, wie funktioniert nachhaltige Gastronomie und welche Rolle spielen digitale Tools?

Kleine Pause: Nachhaltigkeit in der Gastronomie

© Kleine Pause

Was ist die Kleine Pause?

Anfang 2019 wurde die Salatbar mit Café unter dem Namen Kleine Pause geboren: Gegründet von Thomas in der Fürther Fußgängerzone. Nachdem Lukas kurze Zeit später in das Geschäft einstieg, kam Forchheim als neuer Standort hinzu und der erste Betrieb wurde nach Nürnberg verlagert. Voilá, nun bieten die beiden Inhaber voller Leidenschaft gesundes Essen in beiden Städten an.

Von Salaten über Wraps bis hin zu Ofenkartoffeln findest Du dort alles, was Dein Herz in der Mittagspause begehrt. Im Fokus steht neben dem gesunden und leckeren Konzept insbesondere das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Gastronomie.

Eine grandiose Zusammenarbeit

Die Kleine Pause und E2N waren schon von Anfang an ein Dream-Team: Thomas arbeitete bereits in seiner vorherigen Laufbahn mit E2N und führte die Software somit direkt in der Salatbar ein. Das funktionierte von Anfang an hervorragend: Die beiden Inhaber bezeichnen E2N als super intuitiv und nutzerfreundlich – sowohl hinsichtlich Personalplanung oder Controlling als auch von Seiten der Mitarbeiter in der E2N Perso App.

Die perfekten Kunden

Sollten doch einmal Fragen aufkommen, schauen die zwei zuerst im Handbuch nach und wenden sich ansonsten an den Customer Success – ob per Telefon oder E-Mail, eine helfende Antwort kommt immer schnell. Auch an kostenlosen Webinaren der E2N Academy haben sie schon teilgenommen und sich dort eine Reihe hilfreicher Tipps für effiziente Dienstplanung geholt. Beide besitzen einen Manager-Zugang in E2N und teilen sich die Aufgaben untereinander auf: Während Thomas sich in erster Linie um die Personalplanung für den laufenden Betrieb kümmert, beschäftigt sich Lukas zum Beispiel mit der An- und Abmeldung der Mitarbeiter. Was sie besonders begeistert?

„Die Arbeit in E2N ist intuitiv und bringt uns enorme Zeitersparnis – und für Unternehmer bedeutet Zeitersparnis gleich Geld, da wir nun Zeit für andere Dinge haben, was dementsprechend die Produktivität steigert.”

— Thomas Halota, Geschäftsführer

Auch die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern und Chefs ist deutlich angenehmer, da das Personal am Abend vorher in der App den Dienstplan anschauen kann. Es entstehen kaum Rückfragen, Mitarbeiter können ihre Schichten auf Wunsch untereinander tauschen und die Kommunikation ist sehr flexibel. Wenn kurzfristig ein Catering oder eine Veranstaltung ansteht, können sich die Angestellten einfach auf die Schichten bewerben und es ist für alle sehr stressfrei.

An zwei Orten gleichzeitig sein?

Eine Besonderheit an der Salatbar: Die Kleine Pause gibt es an zwei Standorten. Während der Laden in Nürnberg in der Innenstadt etwas komprimierter ist, ist der Betrieb in Forchheim deutlich größer und bedarf dementsprechend mehr Mitarbeiter. Diese stempeln ihre Arbeitszeiten übrigens dank einem Terminal vor Ort ganz einfach. Auch in der Software ist die Standortverwaltung simpel gelöst:

„Wir können mit einem Zugang in E2N beide Standorte gleichzeitig verwalten: Man muss nur im Menü den jeweiligen Standort auswählen und schon wechselt die Ansicht direkt auf den anderen Schichtplan. Die zwei Betriebe verwalten wir also als einzelne Standorte und können auch Mitarbeiter für die einzelnen Standorte freischalten – was sehr wichtig ist: Denn so kann zum Beispiel ein Mitarbeiter aus Forchheim auch mal in Nürnberg aushelfen, in E2N ist das leicht gelöst.”

— Lukas Mitterreiter, Geschäftsführer

Die Kleine Pause hat die Wichtigkeit der Digitalisierung längst erkannt und digitalisiert so viele Prozesse wie möglich – wie zum Beispiel den Verkaufsprozess: In ihrem Webshop können die Inhaber Bestellungen online annehmen und den Bezahlvorgang online abwickeln. Ihre Mehrwegverpackungen werden in Kooperation mit einem digitalen Startup angeboten. Neben dem Mitarbeitermanagement werden sämtliche Prozesse im Backoffice digitalisiert. Man sieht also: Die Digitalisierung ist nicht nur etwas für große Unternehmen, sondern ist auch für Betriebe mit ein oder zwei Standorten genau das Richtige.

Jetzt wird’s richtig persönlich!

Denn die beiden haben noch mehr über sich und ihr Konzept verraten, indem sie unsere Halbsätze vervollständigten. Es geht um Digitalisierung, Kunden, Nachhaltigkeit in der Gastronomie und weitere Themen. Erfahre jetzt mehr:

„Wir sind Lukas und Thomas, beide 29 Jahre alt, kennen uns seit der 5. Klasse und betreiben zwei Salatbars in Nürnberg und Forchheim. Wir kommen beide ursprünglich aus Nürnberg. Während Thomas schon früh als Gastronom tätig war und durch ein Franchise-Konzept selbstständig war, ist Lukas nach seinem Studium in die Kleine Pause eingestiegen.”

Lukas und Thomas: Die Inhaber der Kleinen Pause

Thomas (links) und Lukas (rechts), © Kleine Pause

  • Dank der Digitalisierung sind wir … flexibler, effizienter und ein bisschen stressfreier.
  • Bei der Personalsuche achten wir … besonders auf Authentizität des entsprechenden Bewerbers, genauso wie Freundlichkeit und ein gepflegtes Aussehen.
  • Mit Hilfe von E2N haben wir es geschafft, … Zeit und Geld zu sparen.
  • Die Gastronomie der Zukunft muss … Digitalisierung und Menschenkontakt vereinen.
  • Guter Kundenservice bedeutet für uns, … dass die Gäste unseren Laden mit einem Lächeln verlassen. Und satt!
  • Die beiden Lockdowns haben uns gelehrt, … AM und nicht IM Unternehmen zu arbeiten.
  • Nachhaltigkeit in der Gastronomie bedeutet für uns … immer zu hinterfragen, ob das, was man tut, auch wirklich sinnhaft ist.
  • In E2N nutzen wir am häufigsten … die Controlling-Übersicht und prüfen dort, ob unsere Personal-Wareneinsatz-Struktur passt.
  • Lebensmittelverschwendung wirken wir entgegen, indem … wir nur auf Anfrage und Nachfrage die entsprechenden Gerichte zubereiten. Unser gesamtes Konzept ist darauf ausgerichtet, nichts wegzuschmeißen.
  • E2N hat uns während der Pandemie geholfen, indem … wir unser Unternehmen neu strukturieren konnten.
  • Social Media ist für jeden Gastronom eine Gelegenheit, … sich zu präsentieren und kostengünstig Reichweite und Werbung zu generieren.
  • Wir alle müssen in Zukunft mehr … anpacken und weniger … meckern.

Die Kleine Pause steht für stetigen Fortschritt. Die eigenen Prozesse werden immer wieder hinterfragt und verbessert, um dem Kunden ein bestmögliches Erlebnis zu bieten. Die beiden Inhaber sind immer offen für Veränderung: Ob neue Essensideen oder bei der Unternehmensentwicklung.

Social Media ist hier ein hervorragendes Beispiel. Die sozialen Netzwerke bieten die perfekte Gelegenheit, kostenlos oder kostengünstig Werbung für den eigenen Betrieb zu machen – um Neukunden anzuwerben und Bestandskunden immer wieder ins Lokal zu locken. Die Kleine Pause schafft das hervorragend mit regelmäßigen Posts von leckerem Essen und hält ihre Follower immer auf dem neuesten Stand, was die Öffnungszeiten oder die Speisekarte betrifft.

Du möchtest die Reichweite Deines Unternehmens auch so einfach vergrößern? Erfahre in unserem Social Media Guide, wie Du die sozialen Netzwerke zu Deinem Vorteil nutzt. Wir zeigen Dir Schritt für Schritt, wie Du einen Beitrag möglichst erfolgsversprechend postest und verraten Dir echte Social Media Tipps. Unser Guide ist für Anfänger und Fortgeschrittene!

Wie funktioniert Nachhaltigkeit in der Gastronomie?

Nachhaltigkeit ist ein sehr vielseitiger Begriff, der sich auf verschiedene Bereiche beziehen kann: zum Beispiel auf die ökologische, soziale oder wirtschaftliche Ebene. Insgesamt geht es darum, achtsam mit vorhandenen Ressourcen umzugehen, damit diese für die nächsten Generationen erhalten bleiben. Dazu gehört, sich im Alltag Gedanken darüber zu machen, wie das eigene Verhalten und alle Entscheidungen die Umwelt beeinflussen – denn schließlich sollten wir so handeln, dass Tiere und Menschen auch in Zukunft gut leben.

Die Gastronomie kann zur Nachhaltigkeit entscheidend beitragen. Dort spielen Lebensmittel eine zentrale Rolle und können auf sehr unterschiedliche Art behandelt werden. Die Herkunft, die Produktion und der Transportweg besitzen dabei eine ebenso große Bedeutung, wie die Verwertung vor Ort und die Menge des entstehenden Abfalls. Auf diese gesamte Kette kann der Gastronom unterschiedlich stark Einfluss nehmen und durch nachhaltige Entscheidungen den Prozess beeinflussen. Woher stammen Deine Produkte? Wie gelangen sie zu Dir? Wie verarbeitest Du diese? Wie viel entsorgst Du davon am Ende wieder?

Nachhaltigkeit in der Gastronomie: Wraps in der Kleinen Pause

© Kleine Pause

Die Inhaber haben es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere an zwei Stellen Einfluss zu nehmen:

  • Sie achten auf regionale und saisonale Zutaten, sodass sich die Transportwege verkürzen und lokale Anbieter unterstützt werden.
  • Außerdem reduzieren sie Verpackungsmüll, indem sie das App-gesteuerte Mehrwegsystem von Vytal nutzen.

Jedes Gericht in der Kleinen Pause kann in einer Mehrwegschale angeboten werden, sodass insgesamt bereits über 1100 Einwegverpackungen eingespart wurden! Lukas liegt besonders die Lebensmittelbewusstheit am Herzen: Man sollte den gesamten Prozess in der Gastronomie darauf ausrichten, möglichst wenig zu verschwenden. So werfen sie nur wenige Schnittreste bei einigen Gemüsesorten weg und verwerten ansonsten alles am Produkt, wodurch insgesamt sehr wenig Müll anfällt.

Die beiden haben daher drei Tipps für Nachhaltigkeit in der Gastronomie zusammengefasst:

Reduziere Müll
Lege Deine Prozesse auf möglichst wenig Verschwendung aus: Versuche Lebensmittel ganzheitlich zu verwenden und dadurch weniger Müll so produzieren sowie Verpackungen einzusparen.
Kaufe saisonal & regional ein
Führe eine saisonale Karte bzw. saisonale Gerichte ein – zum Beispiel im Herbst Kürbis vom Bauern nebenan. Das hat eine bessere Umweltbilanz und bringt zugleich mehr Abwechslung für die Gäste.
Gehe Veränderungen aktiv an
Nutze Angebote anderer Anbieter und schaue, wie Du Deinen Betrieb nachhaltiger gestalten kannst – zum Beispiel durch Mehrwegverpackungen. Informiere Dich und mache den ersten Schritt.

Natürlich kannst Du Deinen Betrieb nicht von heute auf morgen komplett grün gestalten. Es können auch kleine Dinge sein: Sei es ein umweltfreundliches Putzmittel ohne Mikroplastik oder ein einziges saisonales Gericht, welches Du für einige Monate testest.

Uns ist klar: Als Gastronom hat man zahlreiche Verpflichtungen und im ersten Moment vielleicht wichtigere „Baustellen“. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob und wie intensiv man sich mit Nachhaltigkeit in der Gastronomie auseinandersetzen möchte. Fakt ist jedoch, dass weltweit die Nachfrage steigt: Immer mehr Gäste wünschen sich vegetarische bzw. vegane Optionen oder hinterfragen die Produktionskette hinter dem Betrieb. Es ist für Dich somit eine Chance, die Kundenzufriedenheit zu steigern und Deine Gäste glücklich zu machen.

Schon gewusst? Auch Digitalisierung kann nachhaltig sein! Zum Beispiel löst die Nutzung von E2N im Unternehmen die Zettelwirtschaft ab – das spart eine Menge an Papier ein, welches früher allein schon für die Dienstplanung benötigt wurde. Statt ausgedruckter Exceltabellen hat nun jeder Mitarbeiter seinen eigenen Schichtplan auf dem Smartphone und wird über jede Änderung direkt informiert. Auch die Zeitersparnis durch das effiziente Mitarbeitermanagement lässt sich für Unternehmer als nachhaltig bezeichnen, da Du Dich nun anderen Themen widmen kannst und mehr Zeit für die wichtigen Dinge hast.

Vielseitiges Frühstück

© Kleine Pause

Leckerer Salat: Die Kleine Pause steht für gesunde Ernährung

© Kleine Pause

Na, Hunger bekommen?

Wir auf jeden Fall! Wenn Du in der Nähe von Nürnberg oder Forchheim wohnst, lohnt sich ein Besuch in der Kleinen Pause definitiv – dort tust Du Deiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes. Denn Nachhaltigkeit geht uns alle etwas an. Wir bedanken uns bei Lukas und Thomas für das spannende Interview und die ausführlichen Antworten – es war uns eine Freude, euch noch besser kennenzulernen. Vielen Dank für die wunderbare Zusammenarbeit und gutes Gelingen für die weiteren Jahre!

Wir finden: Solche Erfolgsgeschichten zeigen hervorragend, wie Kunden mit unserer Software arbeiten und geben einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen. Neulich haben wir auch ein Interview mit der Brand Managerin von Burgerheart geführt und zeigen Dir, wie das Franchise seine Mitarbeiter mit Hilfe von E2N verwaltet. Dort verrät Dir Sarah Burkhard zusätzlich drei Businesstipps für mehr Erfolg.

Du hast auch Lust, der Welt von Deinem erfolgreichen Konzept zu erzählen und über die Zusammenarbeit mit E2N zu sprechen? Schreibe uns einfach eine E-Mail an marketing@e2n.de und lass uns gemeinsam Deine Success Story veröffentlichen!

Anastasia Flit

Anastasia Flit

Team: Marketing • E2N Familienmitglied, weil: sie als Wortakrobatin und Online-Marketing-Expertin frischen Wind in den Content von E2N bringt. Mit ihrer Leidenschaft für Nachhaltigkeit zaubert sie das gesamte Büro grüner. #govegan