„Ist die Krise erst einmal überstanden, werden wir es vielleicht umso mehr zu schätzen wissen, einen warmen Sommertag mit Freunden im Park zu verbringen oder den Abend in einem Restaurant ausklingen zu lassen, anstatt von Highlight zu Highlight zu springen und zu versuchen, nichts zu verpassen.“
– Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt zur Corona-Krise –

Wir haben genug vom ständigen Negativismus, der Angst und Panik, die zurzeit mit dem Corona-Virus verbunden werden und möchten uns hier auf die positiven Seiten fokussieren. Denn jeder Tiefschlag bietet immer auch Chancen.

Alte Werte und neue Herangehensweisen

Wenn die Hamsterkäufe und Diebstähle von Desinfektionsmitteln aus Krankenhäusern überwunden sind, bleibt im Rückblick auf die Krise vor allem eines in Erinnerung: Die Hilfsbereitschaft und das Mitgefühl der Menschen.

Die #Nachbarschaftschallenge schlägt nicht nur Wellen auf Twitter. In sämtlichen sozialen Netzwerken werden Fotos von Zetteln gepostet, auf denen Menschen ihre Hilfe anbieten.

Auf der Webseite wirvsvirushackathon.org haben sich sieben Organisationen mit knapp 43.000 Teilnehmern zusammengetan: Ihr Ziel ist es herauszufinden, wie Digitalisierung bei der Bewältigung der Krise helfen kann. Dies galt als Anreiz auch für weitere Länder, einen entsprechenden Hackathon ins Leben zu rufen. Die fast verloren geglaubte Menschlichkeit rückt wieder in den Fokus. Verzichte, die durch neue Regulierungen und die Ausgangsbeschränkungen entstehen, bedeuten nicht zwingend Verluste. Sie führen vielmehr zu neuen (oder alten) Herangehensweisen.

Spaziergänge und Lesen werden wieder „cool“. Konzerte werden von Musikern einfach live von zu Hause aus gestreamt. Home-Office ist plötzlich kein ungeliebtes Kind mehr, sondern bietet eine wunderbare Möglichkeit, trotz sozialer Distanzierung die Produktivität im Unternehmen zu halten. Video- und Telefonkonferenzen werden zur Gewohnheit.

Insgesamt wird die Gesellschaft ruhiger und entspannter – wie im Anfangszitat angedeutet, lernen wir die kleinen Dinge wieder mehr zu schätzen und entschleunigen unseren Alltag.

Nachbarschaftshilfe Positivität

Die Welt hat eine Verschnaufpause

Durch Einschränkungen im Reiseverhalten sowie die teils eingeführten Ausgangsbeschränkungen, wird unsere Umwelt erheblich entlastet: Weniger Touristen, weniger Flugzeuge, weniger Schiffsverkehr, weniger Müll. Dazu kaum noch Berufsverkehr.

In Venedig ist das Wasser so klar, dass man bis zum Grund sehen kann. Satellitenbilder der NASA zeigten schon im Januar, dass in China weniger Stickstoffdioxid in die Atmosphäre gelangt und die Luft entsprechend sauberer ist. Auch bei uns setzen Flüge aus und selbst die Bahn will den Regionalverkehr reduzieren. Wenn Du uns fragst: Die Welt hat sich ihre Pause auf jeden Fall verdient.

Chancen im Gastgewerbe

Gastronomen, Hoteliers und Bäcker sind besonders von der Krise betroffen. Viele müssen schließen, haben verkürzte Öffnungszeiten und Umsatzeinbußen. Dennoch bietet Dir die aktuelle Situation gewisse Chancen.

Laut einer Umfrage der Digital-Marketing-Agentur xpose 360 GmbH werden Lieferdienste von 79% der Befragten auf Platz 1 der Gewinner-Branchen der Krise geratet. Wenn nicht jetzt über einen Lieferservice nachdenken, wann also dann?

Viele Anbieter unterstützen Dich dabei. So bietet beispielsweise gastronovi derzeit das Bestellsystem für Abhol-/Take-away-Service kostenlos an und hilft Dir bei der Umstellung. Ebenso stellt Dir Tobit.Software unter dem Stichwort „Ronomie“ (=Gastronomie ohne den Gast) alles kostenfrei zur Verfügung, was Du für die Umstellung auf das Außer-Haus-Geschäft brauchst. Die Punktplanung GmbH & Co. KG hilft Dir mit einem komplett neu eingerichteten Service: Mit Punktlieferung helfen Dir Experten bei der Umrüstung zum kontaktlosen Lieferservice – und das innerhalb von 48 Stunden. Die elektronische Zahlung ist dabei kostenfrei.

Hast Du schon unseren vorherigen Blogartikel gelesen? Dort zeigen wir Dir, wie Du Deine Zeit optimal nutzen kannst und welche Möglichkeiten sich Dir aktuell bieten.

Erfahre Deine Möglichkeiten während der Krise

Denke immer daran: Die Krise wird vorübergehen. Die Menschen werden wieder vor die Tür gehen, sie werden reisen, Essen gehen und das Leben in vollen Zügen genießen.

Positivität bei E2N

Unser Lieblings-Positivbeispiel ist unsere derzeitige Variante des Feierabendbiers: Am „Veierabendbier“ kann endlich jeder ganz flexibel teilhaben: Ob Halbtags- oder Vollzeitkraft, ob aus Bad Mergentheim oder aus Würzburg. Das stärkt unsere E2N Familie und bringt uns alle noch näher zusammen.

Allgemein profitiert die interne Kommunikation von der aktuellen Situation. Wir kommunizieren über Chat-Channels, anstatt mit Einzelpersonen zu reden: So bekommt jeder mit, wie die Lage in anderen Bereichen ist. Immer öfter tauchen in diesen Channels Posts mit positivem Kundenfeedback auf – was vorher nur wenige Kollegen/Kolleginnen mitbekommen haben, motiviert jetzt jeden Einzelnen. 💪🏼

Und sind wir mal ehrlich: Unsere Haustiere und Kinder genießen es, dass wir den Tag im Home-Office zu Hause verbringen.

Parallel lernen wir aber auch unser Büro wieder richtig zu schätzen: Erinnerungen an ein Arbeiten ohne Internet-Probleme, den persönlichen Kontakt mit den Lieblingskollegen und nicht zuletzt den guten Kaffee, lassen uns in positiver Erwartung an die Zeit nach der Krise schwelgen.

Wenn Du wissen möchtest, welche Veränderungen es bei uns in E2N gab und wie wir auf die Krise reagiert haben: In unserem E2N Tagebuch Blogartikel haben wir Tag für Tag beschrieben, wie wir uns flexibel angepasst und unsere Software ausgeweitet haben!

Veierabendbier
Svenja Neuhaus

Svenja Neuhaus

Team: Marketing │ E2N Familienmitglied, weil: sie als verrückte Katzenlady nicht nur menschlich, sondern durch ihre Erfahrung als Event- und Teamleitung auch fachlich eine Bereicherung für das Team ist. Als Head of Marketing bringt sie die Marke E2N auf das nächste Level.